Geschichte des Blumenversand

Der Blumenversand und seine geschichtliche Entstehung.

Geschichte des Blumenversand
Heute erfreut sich der Blumenversand großer Beliebtheit, weil er es möglich macht, auch über größere Distanzen zeigen zu können, dass man an einen Geburtstag oder an ein anderes Jubiläum gedacht hat, ohne persönlich dabei anwesend zu sein. Kaum jemand macht sich bei der Inanspruchnahme der Leistungen Gedanken, wie der Blumenversand überhaupt entstanden ist.

Die Ursprünge vom Blumenversand reichen bereits bis in den Herbst des Jahres 1908 zurück. Als Pionier der Blumenübergabe auf Bestellung gilt Max Hübner. Der 1866 geborene Berliner war selbst Inhaber eines Blumenladens in der deutschen Hauptstadt und gründete die „Blumenspenden Vermittlungsvereinigung“, aus der später der Fleurop Dienst hervorgegangen ist. Zu Beginn verzeichnete der Verein fast hundert Mitglieder und schon reichlich zwei Jahrzehnte später war die Zahl auf mehr als tausend beteiligte Blumenhändler in ganz Deutschland angewachsen.

Entwicklung

Das Beispiel aus Deutschland machte schnell Schule, denn schon 1910 zog man in den Vereinigten Staaten von Amerika mit einer ähnlichen Organisation nach, die unter dem Namen „Florists’ Transworld Delivery Association“ agierte. Auch hier stieg die Zahl der angeschlossenen Blumenhändler rapide an und man konnte rasant steigende Zahlen von Bestellungen und Umsätzen verzeichnen.

Während die Bestellungen über diesen Verein in der Regel so abgewickelt wurden, dass der eigentliche Blumenversand durch Händler vor Ort erfolgte, hat sich der moderne Blumenversand dahingehend entwickelt, dass zentrale Auslieferungslager unterhalten werden. Dadurch kann sich der Blumenversand einen preislichen und qualitativen Vorteil durch die Abnahme größerer Mengen direkt vom Erzeuger verschaffen. Das kommt dem Kunden zugute, indem er zum günstigen Preis besonders frische Ware in standardisierten Arrangements geliefert bekommt.